Meister im Kraftfahrzeugmechanikerhandwerk
Kurz zu meiner Person:
Ich bin im Juli 1968 in Frankfurt am Main geboren, aufgewachsen in Nidderau - Ostheim und seit 2014 ansässig in Nidda-Schwickartshau-sen.
Meine Berufliche Vita:
Frankfurt, Moskau, Ranstadt, Nidda...
...begonnen hat alles 1985. Mit 17 Jahren trat ich nach Abschluss der Mittleren Reife eine Lehrstelle bei der Daimler-Benz AG Niederlassu-ng Frankfurt zum Kfz.-Schlosser für PKW, LKW und Omnibusse an. Im Gegensatz zur 3-Jährigen Ausbildung zum Kfz.-Mechaniker dauer-te die Ausbildung zum Kfz.-Schlosser 3einhalb Jahre, da man da auch lernte (Ersatz)Teile zur Wiederverwendung zu bearbeiten bzw. selbst herzustellen. Daher gab es zu Beginn der Ausbildung eine Halbjäh-rige Unterweisung in der Schlosserwerkstatt. Hier bekam ich u.a. Dre-hen, Schweißen, Fräsen, Bohren, Feilen und viele andere notwendi-ge Fähigkeiten zur Metallbearbeitung beigebracht, bevor ich in der Kfz. -Werkstatt eingesetzt wurde. Entstanden ist dabei der neben abge-bildete LKW. Diese damals erworbene Kenntnisse helfen mir noch heute in meinem Arbeitsalltag. 1987 fand in Frankfurt am Main wieder die Internationale Automobil Ausstellung (IAA) statt, hier dur-ften, wie immer, ausgewählte Lehrlinge Dienst auf dem Mercedes-Benz Messestand machen. Ich konnte hier noch mal ganz andere Ein-drücke sammeln und hatte auch Begegnungen mit Prominenten Kun-den wie Peter Maffay, Thomas Gottschalk oder Max Schautzer. 1988, nach nur 3 Jahren Ausbildung, wurde mir Aufgrund meiner guten Leistungen während der Lehre, angeboten die Prüfung zum Kfz-Schlosser ein halbes Jahr früher abzulegen und ich beendete somit meine Berufsausbildung vorzeitig, und das mit einem Notendurch-schnitt von 1,5.
Die Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt hat mich im Anschluss übernommen und auf meinen Wunsch kam ich im Nutzfahrzeugberei-ch im Betrieb Heerstraße zum Einsatz. Auch hier stimmten meine Lei-stungen und daher wurde ich bald im 24h Notdienst für Nutzfahrzeuge eingesetzt. Jetzt durfte ich schon mit Anfang 20 und gerade ausgelernt, Notdienstaufträge selbständig und in Eigenverantwortung abarbeiten. Ich bekam auch Spezialaufgaben, wie etwa 1990 die Umrüstung aller Flugzeugschleppermotoren am Frankfurter Flughafen oder 1991 die Begleitung der Vorführung von Baustellenfahrzeugen in einem Stein-bruch. Auch wurde mir die Leitung einer Weiterbildung sowie zeit-weise die Fahrzeugendkontrolle übertragen.
1989 kam der Ruf des Vaterlandes und ich leistete meinen Wehr-
dienst Berufsnah in Wetzlar bei der Panzergrenadierbrigade 13 in
der Instandsetzungskompanie 130 ab. Dies war sehr beeindruckend,
da ich einerseits auch an Panzern gearbeitet habe und mit Sattler-arbeiten vertraut gemacht wurde, andererseits war am Anfang des Wehrdienstes, im Januar 1989, Deutschland noch geteilt, der Russe unser "Feind", und am Ende, im März 1990, waren wir ein (fast) vereintes Land und der Russe unser Freund! Was ich damals nicht ahnte, dies sollte ein paar Jahre später auch mein Leben einschnei-dend verändern.
Nachdem ich die Bundeswehr und die damals erforderlichen drei Gesellenjahre hinter mir hatte, absolvierte ich im Januar 1993 nach einem Intensiven 4 Monatigen Vollzeitlehrgang auf der Landesfach-schule des Kfz-Gewerbes in Frankfurt am Main, die Meisterprüfung
im K raftfahrzeugmechanikerhandwerk . Mit 24 Jahren damals ei-ner der jüngsten Bundesweit und einem Notendurchschnitt von 2,75.
Inzwischen hatte sich Osteuropa geöffnet, war relativ stabil und auch Daimler-Benz wollte dort Fuß fassen. Jetzt bekam
ich das Angebot
das mein Leben einschneidend veränderte. Ich ging im Mai 1994, mit 25 Jahren, zu einem Vertragspartner von Mercedes-Benz, der Firma
ASR-Automobil Stern von Russland AG, nach Moskau. Dort leitete ich in der neu eröffneten Pkw-Werkstatt die Bereiche Mechanik und Elektronik sowie die Kundendienstannahme. Mit der Öffnung Osteuropas stieg natürlich auch der Warenverkehr und damit das Lkw Aufkommen, viele westeuropäische Speditionen hatten Filialen in Russland bzw. Moskau eröffnet, die Kunden verlangten nach einer professionellen Betreuung ihrer Fahrzeuge und auch mein Arbeitgeber handelte derweil mit gebrauchten Mercedes-Benz Omnibussen. Anfang 1995, mit 26 Jahren, wurde ich daher mit dem Aufbau des ersten russischen Mercedes-Benz Nutzfahrzeug Reparatur-stützpunkts beauftragt . Ich hatte die Leitung des Stützpunkts und das Ziel war, Westeuropäischen Standard zu erreichen. Meine Aufgaben waren unter anderem die Werkstatt und das Ersatzteillager auszustat-ten, die Organisation des Werkstattbetriebs und des Ersatz teilverkaufs, das benötigte russische Personal zu rekrutieren und Mercedes-Benz spezifisch auszubilden sowie Kunden zu akquirieren. Dazu gehörten u.a. auch Besuche im Kreml sowie Dienstreisen nach Krasnojarsk und Nowosibirsk in Sibirien oder nach Jaroslawl und Sankt Petersburg.
Ende März 1996 kehrte ich aus Moskau zurück. Mercedes-Benz bot mir eine Stelle als Gruppenführer in Frankfurt, als Dozent der Weiter- bildung in Stuttgart oder gar als Kundendienstleiter in Vietnam. Ich aber entschied mich, mit 27 Jahren, für die Selbständigkeit und grün-dete daher im Mai, mit meinem damaligen Geschäftspartner, die Fischbach & Becker GmbH um die Aral-Tankstelle mit Kfz-Werkstatt in Ranstadt zu übernehmen.
1998 eröffneten wir in Nidderau-Ostheim hinzukommend ein Fachge- schäft für Autoteile und Zubehör, mit welchem wir Anfang 1999 nach Limeshain-Rommelhausen umzogen um dort dazu noch eine weitere Kfz-Werkstatt zu betreiben.
Nachdem ich meine Anteile der Fischbach & Becker GmbH im Sep- tember 1999 verkauft hatte, löste ich die Tankstelle mit Werk statt in Ranstadt aus der GmbH raus, und übernahm diese übergangsweise in eigener Regie.
Im April 2000, mit 31 Jahren, eröffnete ich dann zusammen mit mei-ner Tante Ilse Walther († 2021), die sich im Hintergrund um die Buch-
haltung kümmerte, in Nidda meine eigene Werkstatt, die
-ASR-Auto GmbH - Automobil Service & Reparatur-
Wir handelten mit Neuen und Gebrauchten PKW sowie Motorrollern, hatten einen PKW Fahrzeugverleih sowie eine Autovermietung für Lkw und führten umfangreiche Reparaturen an den Fahrzeugen unse-rer Kunden aus. N ach gut 20 erfolgreichen Jahren, wir wurden u. a. von unseren Kunden 6 mal zur "Werkstatt des Vertrauens" gewählt, habe ich im Dezember 2019 den Betrieb ebenso verkauft.
Im Sommer 2014 hatte ich in Nidda - Schwickartshausen einen 3 Sei-ten Fachwerkhof gekauft und begann dann darüber nachzudenken wie ich die Scheune Sinnvoll nutzen kann. So beschloß ich, diese zur Werkstatt umzubauen und begann zu planen. Nachdem die Baupläne erstellt und genehmigt waren, ging ich anfang 2018 unter mithilfe von Freunden an die Entkernung, und ein Jahr später begannen die Fachfirmen mit dem Umbau der Scheune. Dieser wurde rechtzeitig ende 2019 fertig. Seit Januar 2020 betreibe ich nun in meiner zur Kfz-Werkstatt umgebauten Scheune den
- Kfz-Meisterbetrieb Jürgen Fischbach- -Wartung und Instandsetzung von Kraftfahrzeugen-
sowie seit Januar 2026 das
-Kfz-Sachverständigenbüro Jürgen Fischbach-
-Erstellung von Schaden- und Wertgutachten-
Meine Leidenschaft für Klassische Mercedes-Benz Fahrzeuge durfte ich seit Februar 2025 in der "Klassikstadt" in Frankfurt ausleben. Hier half ich an einigen Tagen im Monat einer Reparaturwerkstatt für eben diese Fahrzeuge aus, und brachte meine Erfahrungen aus meinem langen Berufsleben mit ein, lernte aber doch jedes mal wieder von meinen sehr kompetenten Kollegen was neues altes. Im September 2025 hatten wir beschlossen, diese Zusammenarbeit zu konkretisieren und verabredeten, das ich ab Oktober 2025 jeweils 2 Tage pro Woche dort Arbeite. Im Dezember 2025 ist der Betrieb von der Klassikstadt nach Bad Vilbel in den Hauptsitz des Unternehmens umgezogen so das ich jetzt dort diese Leidenschaft weiterhin jeden Dienstag und Mittwoch ausleben konnte. Diese Zusammenarbeit haben wir dann im Mai 2026 beendet.
Im Spätsommer 2025 habe ich eine Ausbildung zum
-Kfz - Sachverständigen für Schaden- und Wertgutachten-
nach der Richtlinie des VDI - MT 5900 absolviert. Die Akademie in Kottenheim, die ich besucht habe, war die bis dato erste und einzige (Stand 09/2025) in Deutschland, die für die Ausbildung nach diesen Richtlinien zertifiziert war. Das heißt, Ausbildung auf höchstem Niveau und aktuellstem (09/2025) Standard. Ich bin somit offiziell ein mit Erfolg "geprüfter Kfz-Sachverständiger" der ersten Generation.












